Hundenamenstatistik

Namen für Hündinnen, Namen für Rüden

Die Hunde im Zürcher Register sind fast hälftig Hündinnen und Rüden: An jedem Stichtag von 2014 bis 2025 lag der Anteil der Hündinnen zwischen 49,4 % und 51,0 %. Bei den Namen ist die Trennung dagegen scharf. Von den 1’053 Namen, die an mindestens einem Stichtag drei oder mehr Hunde tragen, gehören 437 fast nur Hündinnen und 450 fast nur Rüden. Nur 166 Namen sind gemischt.

«Fast nur» heisst hier: Mindestens 80 % der Hunde, die seit 2014 einen Namen trugen, waren Hündinnen oder eben Rüden. Gezählt werden dabei verschiedene Hunde, nicht Stichtage. Ein Hund, der zehn Jahre registriert ist, zählt also einmal. Weil wir Hunde über Name, Geburtsjahr und Geschlecht zusammenführen, ist auch diese Zahl eine Untergrenze.

Die häufigsten Namen nach Geschlecht

An der Spitze der Hündinnen-Namen steht Luna, mit Abstand der häufigste Hundename der Stadt. Dahinter folgen Nala und Mia. Bei den Rüden liegen Leo und Milo fast gleichauf, mit Abstand folgt Rocky.

PlatzHündinnen-Namen (Hunde)Rüden-Namen (Hunde)
1Luna (127)Leo (50)
2Nala (56)Milo (49)
3Mia (44)Rocky (37)
4Bella (42)Simba (32)
5Kira (39)Charlie (31)
6Lola (39)Max (30)
7Lucy (34)Balu (29)
8Lilly (33)Lucky (27)
9Emma (30)Jack (25)
10Stella (29)Pablo (25)

Zahlen: registrierte Hunde Ende 2025. Ganze Listen: Hündinnen-Namen und Rüden-Namen.

Die Endung verrät viel

Ein Blick auf die letzten Buchstaben zeigt, wie stark die Namen nach Geschlecht sortiert sind. Wir betrachten dafür die 543 Namen, die an mindestens sechs Stichtagen drei oder mehr Hunde hatten. Von den Hündinnen-Namen enden 58 % auf -a, wie Luna, Nala oder Mia, und weitere 31 % auf -i, -y oder -ie, wie Lilly oder Lucy. Bei den Rüden-Namen sind die Endungen breiter verteilt: 33 % enden auf -o, 33 % auf einen Konsonanten und 28 % auf -i, -y oder -ie. Auf -a enden nur 2 Rüden-Namen, darunter Simba, auf -o nur 2 Hündinnen-Namen, nämlich Cleo und Lilo.

Hündinnen-Namen (240)-a 58 %Rüden-Namen (225)-o 33 %gemischte Namen (78)-i/-y/-ie 54 %

-a-i/-y/-ie-o-eKonsonant

Endungen der Namen mit drei oder mehr Hunden an mindestens sechs Stichtagen, in Prozent der Namen je Gruppe.

Die Endung -i, -y oder -ie ist die einzige, die bei beiden Geschlechtern häufig ist. Bei den gemischten Namen macht sie mehr als die Hälfte aus. Namen wie Happy, Sunny oder Cookie enden so und werden von Hündinnen wie Rüden getragen.

Ganz oder fast nur ein Geschlecht

Bei vielen Namen ist die Trennung nicht nur fast, sondern vollständig. 382 Hündinnen-Namen wurden seit 2014 ausschliesslich von Hündinnen getragen, 364 Rüden-Namen ausschliesslich von Rüden; gezählt sind hier Namen, die insgesamt mindestens drei Hunde hatten. Unter den 20 häufigsten Namen Ende 2025 sind 11 Hündinnen-Namen, 8 Rüden-Namen und mit Coco ein gemischter Name.

Das Geschlecht steht im Register bei jedem Eintrag. Einen genauen Prozentwert für einen Namen nennen wir nur, wenn sowohl die Zahl der Hündinnen als auch die der Rüden null oder mindestens drei beträgt. Sonst schreiben wir «fast nur Hündinnen» oder «fast nur Rüden», damit keine Zahl von einem oder zwei Hunden erkennbar wird.

Gleich viele Hunde auf beiden Seiten

Auch bei der Zahl der Hunde halten sich die beiden Gruppen fast die Waage. Ende 2024 trugen 2’036 Hunde einen Hündinnen-Namen und 2’085 einen Rüden-Namen, jeweils nur Namen mit mindestens drei Hunden gezählt. Auf die gemischten Namen entfielen 670 Hunde. Die Hündinnen-Namen sind im Schnitt etwas kürzer: 4,65 Buchstaben gegenüber 4,72 bei den Rüden-Namen.

Über die Jahre hat sich das Verhältnis der Geschlechter im Register kaum bewegt. Den höchsten Anteil an Hündinnen hatte der Stichtag 2014 mit 51,0 %, den tiefsten der Stichtag 2021 mit 49,4 %. Die Unterschiede liegen damit innerhalb von zwei Prozentpunkten.

Über alle zwölf Stichtage gezählt trugen die meisten verschiedenen Hunde den Namen Luna: mindestens 227 seit 2014, fast alle Hündinnen. Bei den Rüden liegt Rocky mit mindestens 92 verschiedenen Hunden vorn. Diese Zahlen sind höher als der Bestand an einem einzelnen Stichtag, weil Hunde kommen und gehen.

Namen für beide

Als ausgeglichen bezeichnen wir Namen, bei denen 35 bis 65 % der Hunde Hündinnen waren und die seit 2014 mindestens 20 verschiedene Hunde trugen. Das trifft auf 11 Namen zu. Am nächsten an der Hälfte liegen Gucci mit 48 % und Happy mit 52 % Hündinnen. Der Name mit den meisten Hunden in dieser Gruppe ist Coco: Mindestens 91 Hunde hiessen seit 2014 so, 63 % davon Hündinnen.

NameAnteil HündinnenHunde seit 2014
Gucci48 %27
Happy52 %23
Yuki46 %35
Sunny59 %41
Bailey39 %33
Chili62 %26
Cookie38 %34
Blue37 %30
Coco63 %91
Joy64 %42
Momo35 %37

Mehrere der ausgeglichenen Namen sind Wörter und keine Vornamen: Happy, Sunny, Cookie, Blue oder Joy. Verbreitete Vornamen wie Max oder Emma bleiben dagegen bei einem Geschlecht: Max tragen fast nur Rüden, Emma ausschliesslich Hündinnen.

Gemischte Namen gehören zu den Gewinnern der letzten Jahre. Von den gemischten Namen, deren Anteil wir zwischen 2014–2016 und 2022–2024 vergleichen können, sind mehr gestiegen als gefallen; bei den Hündinnen- und Rüden-Namen ist es umgekehrt. Die Einzelheiten stehen im Beitrag über steigende und fallende Namen.

Jede Seite eines Namens zeigt, wie viele Hündinnen und Rüden ihn seit 2014 trugen. In der Namensuche lassen sich die gemischten Namen auch gezielt filtern.

Quelle: Stadt Zürich, Open Data Zürich, Hundenamen aus den Hundebeständen der Stadt Zürich (Hundekontrolle, Stadtpolizei Zürich), Lizenz CC0. Eigene Auswertung; gezählt sind Hunde mit erkennbarem Rufnamen. So zählen wir